Elisabeth Swoboda leitet
das Igelkrankenhaus im Stocksberg bei Heilbronn.
Unermüdlich sorgt sie sich um die stacheligen
Gesellen und leistet Aufklärungsarbeit wo es
nur geht.
Im letzten Jahr versorgte sie etwa 240 verletzte
und kranke Igel, die von Tierfreunden und Tierheimen
zur Igelstation gebracht wurden. Doch wie lange sie
dies noch weiterbetreiben kann weiß sie selber
nicht. Sie erhält keine finanzielle Unterstützung
und ist von Spenden abhängig.
Unterschlupf für den Winterschlaf – sorgen
Sie für einen naturnahen Garten
Die kleinen stacheligen Freunde bereiten sich recht
gut auf den Winterschlaf vor. Schwieriger wird es
für sie ein geeignetes Plätzchen zu finden.
Wenn Sie helfen möchten, dass sorgen Sie für
einen geeigneten Lebensraum und richten Sie eine
Futterstelle ein. Als Futter eignet sich spezielles
Igelfutter, gemischt mit zerhackten Nüssen,
Rosinen und Katzentrockenfutter. Denken Sie auch
an eine Wasserstelle – Igel bitte niemals Milch
zum Trinken geben. Ein Naturgarten mit ausreichend
Unterschlupfmöglichkeiten unter Reisig-, Laub-
und Holzhaufen oder in Hecken und Sträuchern
bieten einen hervorragenden Schutz für einen
langen Winterschlaf. Bis Mitte November sollte man
den Igeln die Chance geben, sich selbst einen geeigneten
Platz für den Winterschlaf zu suchen.
Welche Igel brauchen unsere Hilfe?
- kranke und unterernährte Tiere
- Igel, mit starkem Parasitenbefall
- Igel, die Ende November nicht mindestens 500g
wiegen
Igel mit Verletzungen oder sterbende Tiere bitte
sofort zu einem Tierarzt bringen.
Frau Swoboda berät sie gerne und gibt Tipps
wie sie Ihren kleinen Gast gut versorgen.
Bittet haben Sie Verständnis, dass die
Igelstationen aus Platz- und Kostengründen Igel
nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache
aufnehmen können. Eine Beteiligung
an den Medikamentenkosten, Futter oder eventuellen
Tierarztkosten vorausgesetzt. Die Arbeit aller Igelstationen
ist nach wie vor ehrenamtlich!!!
Weiter Informationen finden Sie auf der Internetseite.
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