Es steht außer Frage
- wir gehen von einem mäßigen Weinkonsum
aus.
Ein Wein mit 12.5Vol% enthält genau 100 Gramm reinen Alkohol pro
Liter - umgerechnet sind das 10 Gramm auf ein Glas mit 0,1 Liter. Übrigens:
die Wahrscheinlichkeit einen dicken Bauch zu bekommen, ist weit geringer
als bei Bier- oder Schnapstrinkern. Nach neuesten Erkenntnissen sind
diejenigen, die nie Alkohol trinken deutlich übergewichtiger, als
Menschen die regelmäßig aber mäßig trinken. Alkohol
enthält 7 Kilokalorien pro Gramm.
Grundsätzlich gilt für Frauen 1-2 Gläschen
Wein (entspricht ca. 20g Alkohol), für Männer
2-3 Gläser (entspricht ca. 30g Alkohol). Männer
können etwa um die Hälfte mehr Alkohol
zu sich nehmen wie Frauen, unter dieser Berücksichtigung
ergibt sich beim Genuß einer Flasche Wein
automatisch das richtige Verhältnis.
Herz & Gefäße
Hohe Cholesterinwerte, Arterienverkalkung und
eine wachsende Zahl von Herzinfarkten sind negative
Begleiterscheinungen von Bewegungsmangel, falscher
Ernährung und übermäßigem
Alkoholkonsums.
Wein beeinflußt den Fettstoffwechsel und der wiederum die Zusammensetzung
der Blutfette. Dazu gehört das Cholesterin. Nachweisslich läßt
sich feststellen, dass z.B. bei einem Glas Wein täglich die gefäßschädigende
Wirkung des "schlechten" LDL abnimmt, während die "gute" herzschützende
HDL ansteigt.
Eine weitere gute Eigenschaft hat Wein auf die
Verminderung der Blutgerinnungsneigung. Der Abbbau
spontan gebildeter Blutgerinnsel wird gefördert.
Auf diese Weise wird einer Blockade in den Herzkranzgefäßen
und damit der Auslösung eines Herzinfaktes
entgegengewirkt.
Wein & Nierensteinbildung
Wissenschaftler der Harvard Universität in
Boston beobachteten über 45.000 Menschen 6
Jahre lang. Hieraus haben sich neue Erkenntnisse
der Nierensteinbildung ergeben.
Mit Abstand am besten bewährte sich Wein
als Nierensteinprophylaxe. Pro 240 ml Weinkonsum
sank das Risiko um 39%, gefolgt vom Bier mit 21%,
Tee mit 14% und von koffeinfreiem wie auch von
normalem Kaffee um jeweils 10%.
Milch, Wasser, Orangensaft sowie Cola-und Limonadengetränke
zeigten keinen Einfluß. Als signifikante
Risikogetränke erwiesen sich dagegen Apfelsaft
mit einer Steigerung um 35% pro 240 ml Zufuhr und
Grapefruitsaft mit 37%.
Wein & Verdauung
Wein hat eine wohltuende Wirkung. Vor allem Weißwein
kann Bakterien, die für Magen-Darm-Infektionen
verantwortlich sind, sehr effektiv abtöten.
Im Magen stimuliert Wein die Produktion von Magensaft und Magensäure.
Zusätzlich wird damit die Bildung von eiweißspaltenden Enzymen
im Magensaft angeregt. Die Durchblutung der Magenmuskeln wird verstärkt.
Dadurch wird eine bessere Durchmischung des Mageninhalts hervorgerufen.
Zudem wird ein Hormon aktiviert, das die Bauchspeicheldrüse und
die Leber zur Produktion ihrer Verdauungssäfte im Dünndarm
anregt.
Wein zum Essen fördert die Verdauung und
schützt vor Magen-Darm-Infektionen.
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