Das Doppelhaus am Großbottwarer
Marktplatz gegenüber des historischen
Rathauses unterscheidet
sich völlig
von den anderen Gebäuden im Ortskern. Durch
einen Brand im Jahre 1903 wurden viele Gebäude
südlich
des Marktplatzes zerstört.
Ursprünglich stand es im Besitz des Stiftes
von Oberstenfeld. Im 30jährigen Krieg (1618-1648)
war der „Edle Johann Caspar Megizier von
Felldorf“ Besitzer des Anwesens. Anschließend
war die Tochter des Schlossherrn Eitelhans von
Plieningen, die damaligen Besitzer des Schlosses
Schaubeck bei Kleinbottwar, als Besitzerin genannt.
Später erwarb der Vogt Kapf, der ständig
mit den Besitzern des Rechberg`schen Freiguts in
Streitigkeiten verwickelt war, das Gebäude.
1720 wurde der Vogt des Totschlags verurteilt und
durch den Scharfrichter geköpft. Ab 1771 wurde
hier die Wirtschaft „Krone“ geführt.
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