Die Alexanderkirche liegt außerhalb
des Stadtkerns. Vom Cottaplatz geht man zur Straße "Am
alten Markt" und hinauf zur Alexanderkirche.
Die Grafen von Württemberg beauftragten den bekannten württembergische
Baumeister Aberlin, 1453 die Basilika St. Alexander zu erbauen. Nach
wechselnden Besitzverhältnissen wurde die Kirche ab 1462 in der
kurzpfälzischen Zeit von anderen Meistern im spätgotischen
Stil weitergebaut und vollendet.
Die Kirchenhalle mit ihren hohen, schlanken Säulen und ihrem auffallend
breiten, die Seitenschiffe an Höhe beträchtlich überragendem
Mittelschiff (Staffelraum), deckt ein weitmaschiges Netzgewölbe.
Zum großen Teil ist noch die Originalbemalung erhalten. Beeindruckend
sind die steinerne Kanzel, die zwischen 1480 und 1490 entstand, und die
Schlusssteine des Chorgewölbes.
Die noch sichtbare alte Wehranlage der Kirche umgibt den spätgotischen
Sakralbau.
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