Das Lapidarium wurde im Zuge der Flurbereinigung
1975 angelegt und enthält römische Weihesteine
aus dem 2. JH. sowie 15 Grenzsteine.
Der älteste
stammt aus dem Jahre 1422 auf dessen Vorderseite
der Reichsapfel und C ST für Comun Steinheim
zeigt.
Auf anderen Grenzsteinen findet sich der Pferdekopf
der Familie von Plieningen auf Schaubeck (1480-1645)
oder auch der Storch von Großbottwar.
Der Marbacher Präzeptor fand 1583 unter dem
Steinheimer Marktplatz das Mittelstück eines
römischen Weihesteines. Auf der Vorderseite
ist eine Inschrifttafel angebracht, die Rückseite
zeigt Diana im Bad. Die rechte Seite stellt Herkules
dar, auf der linken Seite sind Fortuna und daneben
Merkur zu sehen.
Das Lapidarium ist von Kleinbottwar aus an der
Burg Schaubeck vorbei in Richtung Steinheim zu
finden und stets zugänglich. |